Mittagstisch

Kinderrestaurant
  • Das Umfeld soll ansprechend sein (Tischgedeck, Tischdekoration,…)
  • Tischdecken ermöglichen eine “Restaurantatmosphäre" und wirken je nach Jahreszeit heimelig, gemütlich oder festlich
  • Essen und Trinken ist eng verknüpft mit unserer Kultur und soll Geselligkeit und Wohlbefinden bewirken
  • Spieltrieb der Kinder nutzen – Fingerfood (auch beim jausnen immer wieder Obst/Gemüse aufschneiden und anbieten)
  • BPA freie Trinkgläser stehen für alle Kinder zur freien Verfügung
  • Das Mittagsmenü der ganzen Woche steht für die Kinder in Bildern bereit und ist für die Eltern im Eingangsbereich zu lesen
  • Die Regeln werden in Piktogrammen dargestellt
Tischregeln und Esskultur
  • Vor dem Essen die Hände waschen
  • Wir beginnen gemeinsam, reichen wir uns die Hände und wünschen uns einen guten Appetit
  • Mit geschlossenen Mund essen, nicht schmatzen
  • Erst sprechen wenn du geschluckt hast
  • Das Messer ist nur zum Schneiden da und gehört nicht in den Mund
  • Jedes Kind räumt seinen Platz selbst auf (Teller, Besteck und Becher in den Geschirrspüler)
  • Die Hand vorhalten, bei nießen/husten/(leise) rülpsen
  • „Bitte und Danke“ gehören bei der Essensausgabe/Hilfe/nach dem Essen dazu
Rolle der Erzieherin
  • „Hilfe anbieten, es selbst zu tun“: etwas aufmachen, aufschneiden, beim Verschütten,…
  • außer - Suppe servieren wir Pädagoginnen (heiße Suppe verschütten/ Verletzungsgefahr)
  • Abwechslungsreich kochen
  • Bewusstes Essen lehren (sitzen bleiben, langsam essen, Nahrungsmittel sind kein Spielzeug ,…)
  • Sitzhaltung und Handhabung von Besteck,... (Hilfe können die Fußschemel sein)
  • Tischkultur einfordern und vorleben (Umgang mit Essen, Benehmen am Tisch)
  • Zuwendung
Ziele
  • Der Mittagstisch soll so gestaltet sein, dass es den Kindern einen Freude ist, dabei zu sein.
  • Kindgerechtes, vitaminreiches, biologisches Essen – ausgewogene und vollwertige Ernährung erhöhen die Leistungsfähigkeit, Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder
  • Gesundes Essen erkennen und kennenlernen
  • Möglichkeit für glutenfreies, vegetarisches, religiös orientiertes (kein Schweinefleisch) Essen
  • Umgang mit richtigem Geschirr und Besteck (kein Plastik)
Was tun bei „Essmuffel“?
  • Essen mit Genuss – Die Kinder werden ermutigt alles zu probieren, je öfter sie ungewohnte Lebensmittel kosten, desto mehr entwickelt sich der Geschmack für gesunde Ernährung
  • Obst und Rohkost in ansprechende Stücke schneiden – Fingerfood
  • Obst und Gemüse „verstecken“ (Püree, Nudeln, Cremen,…)
  • Karotten, Erbsen, Mais ist meist beliebter als Kohl, Lauch und Hülsenfrüchte
  • Faschiertes, Spießchen,… vor ganzen Fleischstücken
  • Geflügel (auch als Fingerfood zum Knabbern)
  • Fisch
  • Salatbuffet – Dressing selbst wählen, Kürbiskerne, Schnittlauch, geröstete Brotwürfel
  • Essen / Salat selber holen
Qualität
  • Nahrungsmittel der Saison bevorzugen (kurze Transportwege - frische und heimische Qualität)
  • Nahrungsmittel vermeiden, die Geschmacksverstärker, viel Zucker, Fett, Glutamat beinhalten (an „versteckte“ Kalorien gewöhnt sich der Körper)
  • Salat ansprechend anrichten (Platte, mit „Farbtupfern“, Karottenstangerl,…), gute Saucen aus wertvollen Ölen und Essig
  • Wir verzichten auf Ketchup, Mayonaise, Dosenfrüchte,…
Tischkönig und Tischkönigin

…wird ein Kind dann, wenn es die Tischregeln befolgt, und die selbstgewählte Portion aufgegessen hat. Die Könige und Könnigen bekommen einen Krone und einen Stempel. Bei 10 Stempeln gibt es zur Belohnung ein Eis.

  • Beim Händewaschen und Anstellen sind wir ruhig und lernen auf die anderen Kinder zu warten
  • Vor dem Essen, reichen wir uns die Hände und wünschen uns einen guten Appetit
  • Jedes Kind entscheidet selbst, wie viel es essen will und soll dadurch ein Gefühl dafür entwickeln, was ihm gut tut. Wir ermutigen sie dennoch, alles zu probieren
  • Jedes Kind, räumt seinen Platz auf (Geschirrspüler) und bleibt dann ruhig sitzen, bis alle fertig sind.
Küchenchef und Küchenchefin

4 Kinder dürfen als Küchenchef und Küchenchefin die Tische im Kinderrestaurant reinigen

„Wasser ist Leben!“

Der japanische Parawissenschaftler und Alternativmediziner Dr. Masaru Emoto beschäftigte sich seit Anfang der 1990er Jahre mit Wasser. Seine Forschungen ergaben: Wasser kann Gedanken und Gefühle aufnehmen und speichern.

„Eiskristalle unter der Lupe“

Er fotografierte Wasser mit positiven oder negativen Einflüssen, wie Musik, Sprache,....nachdem er es einfror.

Bild1

Negative Botschaften bildeten beschädigte Kristallformen, während Positive vollkommene, symmetrische Kristallformen entwickelten.

Den allergrößten Teil unseres Körpers macht Wasser aus!

Daher: Wenn wir sprechen, achten wir auf unsere Worte und Gedanken, denn „Wasser hört zu“! Legen wir Wert darauf, dass unsere Kinder ausreichend Wasser trinken! Unsere Trinkstationen sind mit BPA- freien Trinkgläsern ausgestattet, die geprüft lebensmittelecht, geschmacks- und geruchsneutral sind!

Mittagsruhe

Die Mittagsruhe bietet den Kindern ca. 30 Minuten Zeit zum Entspannen und Erholen, vom teils hektischen Kindergartenalltag. Besonders die jüngeren Kinder genießen es, abschalten zu können und zu entspannen. Kinder, die das letzte Kindergartenjahr besuchen, können es sich aussuchen, ob sie die ruhigere Zeit in der Gruppe nützen, oder in den Schlafraum mitgehen.

Regeln
  • Für eine ungestörte Mittagsruhe gehen alle Kinder noch einmal in den Waschraum (Toilette,…)
  • Abholzeit erst nach der Mittagsruhe
Rituale
  • Jedes Kind hat sein eigenes Bett (mit Foto markiert). Das bietet den Kinder Geborgenheit und ist auch aus hygienischen Gründen sinnvoll
  • Kuscheltiere und Decken können von daheim mitgebracht werden
  • Angenehme Atmosphäre (Lichtersäule,…)
  • Massagebälle, Puzzle und Bücher stehen den Kindern zur Verfügung
  • Jedes Kind kann sich eine 5 minütige Massage wünschen
  • Hörspiel CD (Geschichten wie Leo Lausemaus, Pumuckl,…)