Bewegungsraum

 

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Bewegungs- und Körpererfahrungen sind für die gesamte Entwicklung des Kindes, für die Gesundheit und für das Wohlfühlen im eigenen Körper von großer Bedeutung. Die Kinder werden dabei selber aktiv und lernen sich, andere und ihre räumliche und materielle Umwelt kennen, das heißt sie machen sich ein „Bild über die Welt“ und ein „Bild von sich selbst in dieser Welt“. Kinder haben von Anfang an ein natürliches Bewegungsbedürfnis und eine natürliche Neugierde, um sich und die Welt kennen zu lernen. Über Wahrnehmung und Bewegung eignen sie sich die notwendigen Erfahrungen und Zusammenhänge an. (Fischer 2012) Tägliche, abwechslungsreiche und vielfältige Bewegungserfahrungen unterstützen Kinder dabei, ihre Kompetenzen zu erweitern.

Welche Kompetenzen möchten wir ansprechen

  • BewegungsbaustellenIn die Gestaltung des Bewegungsraumes werden die Kinder einbezogen und können mitbestimmen
    • An verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Bewegungsbaustellen lernen die Kinder ihren Körper, seine Kraft, seine Ausdauer, seine Möglichkeiten und auch seine Grenzen kennen.
  • Die Kinder erkunden den Bewegungsraum, in dem sie wahrnehmen, welche Handlungsmöglichkeiten sich ihnen bieten:
    • Sie versuchen sich im Klettern, Springen, Schleichen, Kriechen, Rollen und Rutschen
    • (Grenz)Erfahrungen ermöglichen ihnen die verschiedenen Oberflächen wie Holz, Matten, Wände aus Glas, Hängematte
    •  gemeinsam mit anderen Kindern den Raum lustvoll ergründen manche entwickeln sogar sportlichen Ehrgeiz
  • Der leere Raum:
    • Lauf und Fangspiele – die Kinder erfinden eigene Spiele und Regeln und lassen die Ideen der anderen Kinder gelten und ergänzen sie
    • Ballspiele - Fangen, werfen und Geschicklichkeit entwickeln im Umgang 
    • mit verschieden Bällen
    • Tänze – Musik rhythmisiert Bewegung
  • Bewegungskompetenz:
    • Mutige und aufgeweckte Kinder lernen sich langsam und
    • genau zu bewegen - Bewegungsqualität
    • Eher ängstliche Kinder haben Zeit zum Ausprobieren und Vertrauen zu sich und zum Gerät zu fassen
  • Wahrnehmung und Motorik:
    • Über vielfältige Sinnesreize entwickeln Kinder eine sinnvolle Ordnung und Koordination ihrer Bewegungsabläufen

Die Aufgaben der Erzieherin

  • Sie sorgt für den sicheren Aufbau und die sichere Benützung der Geräte
  • Sie gestaltet den Raum – unter Berücksichtigung der Entwicklung der Kinder - nach Interesse und Bedürfnis gemeinsam mit den Kindern
  • Sie sorgt durch diese entsprechende Raumgestaltung für Erfolgserlebnisse
  • Sie bietet Hilfestellung und Motivation
  • Sie lässt den Kindern Freiraum, auch einmal nicht nur zu turnen, sondern den Raum für ihre aktuellen Bedürfnisse zu nutzen (auch wenn das heißt die Kinder liegen in der Ecke und quatschen)
  • Betreuung der Wasserstation direkt vor dem Turnsaal